Unsersonnenstromtour Sardinien 3.0

Hinterhof-Flair

Grüße aus dem Hinterhof Saraceno. Wir genießen die letzten Stunden vor unserer Abreise.

Spontane Abfahrt

Wir schlenderten heute Vormittag in die Hafenstadt Palau. Wir wollten etwas Hafenflair und Fährschiffe gucken. Da saßen wir so und aßen unser Eis und dann haben wir mal eben beschlossen, dass wir rüber nach La Maddalena fahren.

Die Fährüberfahrt Hin und Rück kostete uns 19 EUR. Die 20 minütige Überfahrt brachte uns an Deck etwas Kühle. Schon wieder haben wir die Hauptinsel Sardinien verlassen und haben einen schönen Blick auf die Küste und Palau.

Wir schlenderten dann dort auch so die rückseitige Hafenstraße entlang. Es gibt dort viele, schöne, kleine Geschäfte. Auch nur rückseitig war man etwas geschützt vor der Hitze, die am Hafen in La Maddalena und auch in Palau unerträglich war. Ein, zwei Drinks in einer kühlen Bar helfen da ungemein. Mittagessen brauchen wir nicht. Dann checken wir wieder auf der Fähre ein und fahren mit vielen Touris wieder zurück nach Palau.

Die vorgelagerte Insel Maddalena war früher mal ein Geheimtipp, ist mittlerweile aber touristisch erschlossen und gut besucht.

Bei größter Hitze laufen wir zurück zum Campingplatz. Erstmal ab ins Wasser. Dann bisschen ausruhen vom Nix machen.

Das Campingplatz-Ranking

…fällt für diesen Platz eher schlechter aus. Aber auch, weil wir vorher schon bessere Plätze besuchten.

– Es geht schon bei der Platzierung der Abwaschplätze los; nur im Fraueneingang des Waschhauses gibt es Spülen für’s Geschirr.

– Die Müllentsorgung an der zentralen Stelle schließt 19:00 Uhr. Abendessen gibt es meist später. Dann hat man den Abfall am Zelt/ Camper, und kann erst früh entsorgen.

Das sind so Kleinigkeiten, die man aber so spürt, wenn es anderswo besser war. Wir sind ja immer draußen und befinden uns nur zum Schlafen im Auto. Da fallen solche Sachen eben auf. Mit einem Camper ist das anders. Da macht man die Türe zu und gut ist. Unsere Freunde, die Ameisen bekommen alles mit.

Apropos Camper

Die stehen hier aufgereiht, bis ans Wasser. Bevor man zum Strand kommt, geht man über einen sandigen und damit überaus staubigen Platz. Das ganze wirkt halt wie ein Parkplatz. Hauptsache die 9 Meter langen Wohnbunker stehen mit Meerblick hier vorn. Um letzten Endes zum Strand zu kommen stolperst mal eben durch ihr Vorzelt und liegst dann auf ihren Vorzeltteppich. 😂 Schon allein deswegen bekommt dieser Campingplatz nicht die volle Punktzahl. Da haben wir hier in unserem „Hinterhof“ ein ruhiges Plätzchen.

Bezahlt habe ich schon. 92 EUR für 2 Tage/Nächte, davon 8 EUR Strom pro Tag. Da laden wir gleich das Auto auf. Das ist auf jeden Fall viel zu teuer, für Camper, die nur eine Kühlbox betreiben. Muss aber jeder bezahlen, der Strom braucht. Das wird mal noch ein extra Kapitel. 

Buonasera

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