Wir kommen langsam runter.
Die ersten beiden Tage/ Nächte verbringen wir in der Nähe von Palau. Campingplatz Isuledda- der vielleicht teuerste Platz unserer Reise. Über 60 EUR pro Person für 2 Tage. Spaß kostet. Wir brauchen aber einfach mal Zeit für uns und somit beteiligen wir uns nicht am Animationsprogramm des Campingplatzes. Eine große Anzahl von Boomern nimmt die Angebote an, genauso die Kids, die hier mit Minidisco am Abend entweder noch gar müde oder extra aufgedreht werden 😂. Wegen des Preises haben wir uns kundig gemacht, dass man mit einer ACSI Clubmitgliedschaft ganz schön sparen kann. In Vor- und Nachsaison zahlt man wohl max. 27 EUR/Tag mit einem Beitrag von um die 21 EUR/ Jahr. Und so überlegen wir dazuzugehören. Gleichzeitig überlegen wir, ob wir noch weitere so kommerzielle Campingplätze anfahren werden und ob sich das dann lohnt. Werden wir sehen.
No Stress
Die Gedanken sind noch bei unseren Lieben zu Hause, bei denen der Alltag ja weitergeht. Aber sonst nehmen wir keine weiteren schwierigen Aufgaben an.
Wir waren heute ein klein wenig laufen nach Komoot. Die Route ging etwas am Strand entlang und etwas durch die Düne. Ich kann es nicht beschreiben, welch herrliche Pflanzenwelt hier ist. Der Wind weht durch die Gräser und bringt einen würzigen Duft mit. Wir streifen an den Kräutern vorbei und es duftet nach Myrte, Currykraut und vielem Anderen. Auf den Blüten sitzen Insekten und wir sind ständig am Fotografieren um herauszufinden, was da vor unserer Linse und auf welcher Pflanze es sitzt. Schmetterlinge, Libellen, eine Dolchwespe. Selbst auf dem Campingplatz fliegen unzählige Schmetterlinge um den Eukalyptusbaum, unter dem wir stehen.
Mittag
Wir haben Zeit uns mit Insekten zu beschäftigen und mal nix auf Druck zu erledigen.
Die Siesta verbringen wir auf unserem Platz. Es ist warm, über 30 °C, wir wollen uns ja nicht verausgaben. Wir essen Pane carasau mit sardischem Käse, ungarische Salami von Omi 😉 und Salat mit viel Olivenöl.
Jetzt liegen wir platt im Auto und beobachten neu ankommende Camper mit Van und Anhänger. Sie besprechen lange, wie sie sich stellen sollen und fangen dann an ganz viel auszuladen. Was zum Paddeln, ein Moped… das wird dauern. So viel Arbeit.
Wir reisen mit wenig Gepäck…
…das ist viel schneller aus und eingepackt und macht wenig Stress. Die Dolchwespe macht auch nicht so viel Schnickschnack.
Bis bald









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