Unsersonnenstromtour Sardinien

Nu(o)r(o) gut, dass es den Schnelllader dort gibt. #unsersonnenstromtoursardinia Tag 15

Haha die Überschrift, ein Sardinien-Insider -Witz-für- Elektromobilisten

Aber ernsthaft; Nuoro, die Stadt mit den Chademo-Schnellladern so ziemlich auf der Mitte unserer Trips rettet uns den Tag, die Zeit, die Route. Wenn es hier keine funktionierenden oder gar keine Ladestationen geben würde, wäre unsere Tour etwas kleiner ausfallen, oder wir hätten sehr viel länger gebraucht. So haben wir hier eine Schnellladung, genau wie vor drei Tagen, eingeplant. Das war auch notwendig. Mit 13% kamen wir da an. Die Fahrt von Oristano nach Nuoro auf der Autobahn war knapp 90 km lang. 30 Minuten auf fast voll geladen und dann ging es 50km wieder bergauf zu unserem nächsten Agriturismo Ertila. Auf 900m sind wir wieder hoch gefahren.

Was wir in Sardinien gelernt haben: Es gibt den Strand und das Meer mit vielen Touristen. Und es gibt die Berge mit unendlich kurvigen Straßen (mir wird schlecht 🤢), da begegnen einem nur wenig Leute. Wenn man von den Hauptstraßen wegfährt geht es auch gleich immer irgendwie in die Berge. Hier auf der Insel kann man Berge und Meer gut verbinden. Will man Trubel fährt man ans Meer, will man Ruhe und sich erden, fährt man in die Berge.

Hier oben weht ein kühler Wind. Auf Insta habe ich gesehen; im Winter liegt sogar Schnee. Wir stehen auf der Wiese. Toiletten und Duschen gibt es, alles perfekt. Das Kaffeekochen und Laden funzt. Der Ausblick ist toll. Also alles perfekt. 20:00 gibt es Essen bei der Familie vom Hof. Das haben wir bei der Anfrage nach einem Stellplatz mit bestellt. Wir sind gespannt. Im Netz sind die Bewertungen sehr gut. Das Konzept des Agriturismo finde ich super. Die Bauern haben noch eine Einnahmequelle. Wir Touris lernen Kultur und Leute kennen, abseits vom Einheitsbrei des Pauschalreisens.

Update kommt…

8:00pm fanden wir uns auf der verglasten Terrasse der Bauern wieder. Mit uns eine italienische Familie und ein Pärchen. Das Essen wurde aufgetischt. Wir haben versucht, alles, was angeboten wurde aufzuessen. Am Ende dieser Völlerei, nach der ganzen Karaffe Wein, noch Kuchen und je zwei Mirto (Myrtenlikör) kugelten wir uns in unser Auto. Das war Essen wie in Familie. Ausgelassenene Gespräche unter den Italienern und die sardischen Gastgeber, das war einfach herzlich.

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