Unsersonnenstromtour Sardinien

Mama mia es geht ­čÖĆ­čĆ╗ #unsersonnenstromtoursardinia Tag 10

Der gestrige Abend war wunderbar. Wir verlie├čen die Campingplatz-Animation von Simone und J├╝rgen vorzeitig. Sie unterhielten einen Umkreis von Campern und mehr Details von den beiden wollten wir uns nicht antun. Wir machten noch einen weiten Strandspaziergang. Fast menschenleer war es abends, Sonnenuntergang und k├╝hle Luft, ein Traum.

Heute zum Pfingstmontag verlie├čen wir Budoni mit dreiviertel vollem Akku. Auf dem Campingplatz konnten wir ja nicht laden. (6 Ampere) Eine Zwischenladung war unser Plan, denn wir wussten ja nicht wie es wird vor Ort. So sind wir ganze 84 km weiter, an einem von Frank ausgesuchten Campingplatz in Cala Gonone. F├╝r Verbrenner-Fahrer und gro├če Elektroauto-Akkus ist das nix, aber f├╝r unseren kleinen eNV ist’s was. Nach 63 km planten wir einen Ladestopp ein, um gen├╝gend Akku zu haben, sodass wir den n├Ąchsten Tag zum n├Ąchsten Lader schaffen. So hielten wir uns 2 Stunden in Galtelli auf. Eine kleine Stadt oder Dorf in den Bergen. Wer da die Idee hatte zwei Ladestationen mit 4 Ladem├Âglichkeiten zu errichten, der bekommt Mal ’ne Auszeichnung. Nach einem Picknick unter schattigen B├Ąumen, 7,5kWh und 3,21ÔéČ sp├Ąter fuhren wir weiter. Da wir jetzt nicht bis ins kleinste Detail alles durchplanen, haben wir schon etwas geguckt, dass es auf der Route Richtung K├╝ste nochmal bergauf ging, aber dann…Es kam der Hinweis im Navi „jetzt links abbiegen“, direkt in einen Tunnel rein. Das Ende des Tunnels war nicht zu sehen, nur hell. Als wir am Ende waren, ging es einfach mal steil und viele Serpentinen hinunter. Die Restkilometer zeigten unten fast 30km mehr an. Der Akku war dennoch nur noch halb voll. F├╝r die Fahrt morgen, bei der wir die selbe Stra├če wieder hoch m├╝ssen, zu wenig. Also suchen und finden wir die Enel X Ladestation und auch den Campingplatz. Wir stecken erstmal an und schauen uns den Platz an, fragen an der Rezeption nach 10 Amp. No. OK. Wir ├╝berlegen, einchecken, Strand, laden und weiterfahren. Wir checken ein, sprechen noch kurz mit dem Betreiber, der wei├č nicht wir er uns abrechnen soll, w├Ąre ja eh nicht gegangen, mit only 6 Ampere. Wir werden wieder ausgiebig zu Fu├č herumgef├╝hrt um uns einen sch├Ânen Platz auszusuchen. W├Ąhrend wir so mit dem Mitarbeiter laufen, frage ich ihn nach dem Strom und den Sicherungen. „Yes 6 and 10 Ampere.“ Gibt es an den Pylonen, an denen man sich anschlie├čen kann. Na dann, er schaut nochmal nach, auf einer Stelle, die uns gef├Ąllt. Ich bleibe hier und Frank holt das Auto. Wir packen Tisch und St├╝hle aus, dann das Kabel, stecken an und…geht. Na super, so kann das Auto jetzt auf dem Platz bleiben und wir uns im Schatten niederlassen. Ich bin so froh, dass es so funktioniert. Wir haben ja alles im Auto, h├Ątten also alles was wir brauchen rausr├Ąumen m├╝ssen und das Auto wieder an der Ladestation geparkt. So ist es einfacher.

Der Platz f├╝llt sich. Der Akku auch. Wir sind faul. Sp├Ąter gehen wir mal den weiten Weg zum Strand und dann bestimmt in die Campingplatz-Pizzeria.

Mein Eindruck ist, dass schon mehr mit Elektroauto nachgefragt haben, oder dies den Betreibern bewusst ist und es vielleicht blockiert wird. Es ist sicher nicht geplant an der vorhandenen Campingplatzstruktur etwas zu ├Ąndern. Wir wurden ja schlie├člich an die im Ort vorhandene Ladestation verwiesen. Steht er, dann l├Ądt er, geht eben so oder so.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gef├Ąllt das: