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Nachhaltig eh!

Nachhaltigkeit ist heutzutage so ein großes Wort geworden. Irgendwie bezeichnen sich viele Taten und Sachen als nachhaltig und ohne es zu hinterfragen wird es so angenommen. Dabei denkt man ja, man kann sich drauf verlassen, aber Kontrolle ist besser.

Ein Erlebnis, wie ein Konzertbesuch ist zum Beispiel nachhaltig- man nimmt so viel Freude und Energie mit. Aber ist es denn echt nachhaltig? Die Band Coldplay hat sich da viele Gedanken gemacht. Sie machen in diesem Jahr ihre Welt Tournee und wenn man mal betrachtet, was da für Ressourcen drauf gehen, hat das mit Nachhaltigkeit wenig zu tun. Deshalb läuft es auf dem Konzert von Coldplay anders. Auf der Fanseite gibt es einen Link Sustainability. Da kann man nachlesen, wie sich die Band engagiert. Hier ein Auszug

Trotz unserer Bemühungen wird die Tour immer noch einen erheblichen CO2-Fußabdruck hinterlassen. Wir verpflichten uns, mehr CO2 abzubauen, als die Tour produziert , und unterstützen Projekte auf der Grundlage von Wiederaufforstung, Rewilding, Naturschutz, Bodenregeneration, Kohlenstoffabscheidung und -speicherung sowie erneuerbarer Energie.
Als Teil dieses Versprechens wird die Tour das Pflanzen – und den lebenslangen Schutz – von Millionen neuer Bäume finanzieren, darunter einen Baum für jedes verkaufte Ticket .

Auch wenn sich die Band im Vorfeld Greenwashing Vorwürfe gefallen lassen muss, Spaß kostet, nicht nur Geld, auch Ressourcen. Und seid mal ehrlich, habt ihr auf irgendeiner Fanseite schon mal was von Nachhaltigkeit gelesen? Die Jungs machen es einfach. Auch während dem Konzert wurde aufgerufen auf den Hüpfbühnen und Fahrrädern Strom zu erzeugen, tolles Ding.

Auch wir haben uns verleiten lassen uns so nachhaltig wie möglich während dieser zwei Tage in Berlin zu verhalten. Sicher hätten wir komplett mit den Öffis anreisen können, aber logistisch und organisatorisch planten wir die Fahrt mit Tesla. Jeweils einmal laden am Supercharger auf der 350km Strecke und am Ziel im Parkhaus. Dann das Auto gleich in diesem stehen lassen und zu Fuß und mit den Öffis weiter. Übernachtet haben wir im Scandic Hotel. Auch diese haben sich Gedanken zum nachhaltigen Reisen gemacht.

Das Beste vom großen Ganzen war ja, dass wir uns mit Janbecks getroffen haben. Das machte die Sache perfekt und bleibt uns jetzt nachhaltig in den Köpfen.

Auch wenn es für die, die es anders, nämlich nachhaltig versuchen, viel Kritik gibt, von wem kommt die denn? Wer macht es besser? Wer kann es besser? Ist es nicht schon einmal ein Anfang drüber nachzudenken, was wir wie machen? Was wir mit unserem Tun auslösen, hinterlassen oder einbringen für die Gesellschaft. Wer kritisiert sollte demzufolge auch Lösungen haben und umsetzen, sprich; es besser machen.

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