Wieder einmal lange nichts los hier im Blog.
Im Winter ist es einfach etwas ruhiger. Ich gehe meinem 9to5 Job nach, oder besser10to4. Denn mit 10 Stunden die Woche, und manchem Samstag arbeiten bleibt mir noch ein Tag mehr mit Frank zusammen. Diesen nutzen wir intensiv nur für uns zu zweit. Das sieht man auf meinem Insta, wo ich meist unsere Komoot-Touren poste.
ABER auch an diesen Tagen kommen uns Ideen zu unseren Wünschen und Träumen und wir führen sie aus. Wir realisieren, so weit es finanziell auch funktioniert weiterhin unsere kleine Energiewende.
Das Thema Speicher- sehr komplex
Seit 2013 befindet sich die Photovoltaikanlage auf unserem Dach. Gesteuert von Wechselrichter von SMA hat das alles wunderbar funktioniert. 2015 kam ein Hoppecke Blei-Gel-Speicher dazu. Der hatte 6kWh, effektiv „nur“ 3kWh, Kapazität. Brachte uns aber noch ein wenig mehr Freiheit noch mehr von der Sonne zu leben. Das klingt etwas geschwollen, für Nichtkenner, aber es ist wirklich so, dass man sich mit der Zeit darauf einrichtet, seine Verbräuche auf die Wetterlage einzurichten. Im September 2023 gab dieser Speicher nun seinen Geist auf. Ein Batteriepack lieferte nicht mehr die erforderliche Spannung. Und somit musste es erst einmal ohne Speicher weitergehen.
Eine Zwischenlösung – unbefriedigend
Frank investierte nun in einen AkkuPack, der mit einem BMS (Batteriemanagementsystem) gesteuert wurde, aber das klappte nicht so wirklich mit unserem Batteriewechselrichter von SMA. Es kam immer wieder zu Verwirrung und so konnten wir diese Speichermöglichkeit nicht zuverlässig nutzen. Das Geld, im ersten Moment fehlinvestiert. Die Akkus sind ja aber nicht verloren. Die sind gut noch für andere Projekte nutzbar. Unsere PV-Anlage funktioniert weiterhin. Wir mussten den Strom halt nutzen, wenn er vom Dach verfügbar war. Nicht so einfach, wenn man Tagsüber nicht zu Hause ist.
SMA ade, Felicity welcome
Nun haben wir etwas Luft geholt und Anlauf genommen und Wechselrichter mit Speicher komplett umgestellt. Felicity wurde es nach ausgiebiger Recherche. Ein fertiges Set mit Wechselrichter und Batterie zusammen steht jetzt am Ende der Leitungen von der PV-Anlage. Ich gebe zu, die Installation war etwas holprig, was aber nicht an Frank gelegen hat. Wir haben das Set bei solarscouts gekauft. 10kWh LiFePo Speicher und Wechselrichter. Lieferung perfekt und zügig mit Spedition, Anleitung perfekt zum Aufstellen und Inbetriebnahme. So weit so gut- der erste Sonnenstrahl- Speicher ist aus.
Was ist passiert?
Zum Glück gab es Support. Von solarscouts ebenso von Felicity. Letztere erkannten dann auch den Fehler, dass das bestellte Set so nicht funktionieren konnte: Niedrigvolt-Wechselrichter und Hochvolt-Batterie gehen nicht. Solarscout war dazu sehr überrascht, wechselte uns aber den Wechselrichter aus. Neue Lieferung via Spedition und Austausch der Geräte. Nach Anschluss war immer noch keine Kommunikation zum BMS möglich. Der Speicher entlud sich, speicherte aber nicht nach. Wieder den Support von Felicity bemüht. Ausmessen aus der Ferne ergab- es benötigt ein Update. „Wir schicken Ihnen ein WLAN-Modul, das bitte anschließen, wir machen ein Update.“ Das klappte auch, aber das BMS wollte immer noch nicht. Somit wurde uns ein neues BMS geschickt. Wieder mit Anleitung alles konfiguriert.
Nach 24 Stunden hat sich alles eingespielt.
Jetzt klappt es wunderbar. Der Speicher lädt zügig auf und gibt es intelligent an unseren Haushalt ab. So kommen wir jetzt gut über die Nacht und am Morgen ist noch Rest vorhanden, bis die Sonne scheint. Außerdem hat Frank uns eine Notstrommöglichkeit geschaffen.
Somit hier ein Dank an den Support von Felicity. Frank hat alles über WhatsApp mit den Supporteten klären können. Eine Kritik an solarscouts: achtet auf die Zusammenstellung der Komponenten. Und für Endverbraucher sind Geräte, die auf dem neuesten Stand sind essenziell. Das erspart einige Mühe.
Und wenn die Sonne nicht scheint?
Dann empfehle ich einen flexiblen Stromtarif. Den haben wir schon 2 Jahre und lagen im Durchschnitt bei einem kW Preis von 26 Cent. Das war ja vor 2 Jahren nicht so mit den festen Stromtarifen. Da unser Haushalt nur auf Strom läuft, haben wir auch einen hohen Verbrauch. Heizung, Autos und Wasser, für alles benötigen wir den Strom. Verbrauch liegt dabei 8-9000 kWh p.a. Laden von 3 bzw. jetzt 2 Elektroautos, Heizen mit Wärmepumpe, Warmwasser noch mit Durchlauferhitzer. Wir bezahlten die letzten beiden Jahre im Schnitt je 2500 EUR für alles.
Das kleine Wort „noch“ ist der nächste Plan.
Ein Heizstab zur Warmwasserbereitung ist das nächste Projekt. Da darf man auch gespannt sein. Seit 2001 funktioniert unser Durchlauferhitzer tadellos. Genauso wie unsere frühere Laing Heizung waren diese Geräte komplett wartungsfrei und wir hatten damit keine Nebenkosten. Der überschüssige Strom soll bald in einen Warmwasserspeicher gehen. Frau Reiche will ja unseren erzeugten Strom nicht. Also behalten wir ihn selbst. So versuchen wir von den 2-4000 kWh, die wir einspeisen, noch mehr im Haus zu halten.
Auf Auf…
Oh, ich lieb’s, oh, ich lieb’s, wenn der Krokus blüht
Die Kraniche zurückkommen, genau wie meine Energie…
Ein Lied von Silbermond




Was noch so passiert ist, lest ihr im nächsten Blogbeitrag.











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