Nachhaltiges Leben

Ein grünes Lächeln…

Ich habe ja versprochen, dass ich mal durch Räume bei uns zu Hause gehe und wir dann zusammen schauen, was sich denn da geändert hat. Bei manchen sieht das bestimmt schon lange so aus und es ist auch ein Normalzustand, aber bei uns war das eben bis vor ca. 2 Jahren noch nicht so. So fangen wir heute im Bad an. Keine Angst ihr seht mich nicht beim Duschen 😉

Als erstes habe ich heute nach dem Joggen geduscht. Da verwende ich eine selbstgemachte Seife von mir. Die kommt in so ein Sisalsäckchen. Das schäumt dann schön und ist gleichzeitig wie ein Peeling. Durch die Seife kann man sich jegliches Eincremen nach dem Duschen sparen, denn wenn die Überfettung der Seife hoch ist, hat man das gleich in einem Schritt erledigt. Alkohol in den meisten Duschbädern trocknet die Haut wieder aus und man muss danach noch cremen oder ölen. Für die Haare gibts ’ne Haarseife oder festes Shampoo, was gerade da ist. Es muss auch keine selbstgemachte Seife sein. Mittlerweile gibt es im Handel genug Stückseifen. Da wird jeder etwas für sich finden. Sollte man aber auf Palmöl und die Verpackung achten.

Weiter geht’s mit dem Zähneputzen. Ich habe dieser Tage das Zahnputzpulver hergestellt und wollte euch davon berichten. Erst einmal… es ist grün 😀 Also, es sollte euch möglichst niemand beim Zähneputzen sehen. Es leibt auch im Mund grün und man könnte fast denken man putzt mit Spinat. Der Geschmack ist kräftig nach Salbei und bei weitem nicht so salzig vom Natron wie meine Kokosöl-Zahncreme. Es schäumt nicht, aber das kenne ich schon. Sauber wird sowieso alles, das macht die Zahnbürste. Zahnarzt hat nichts zu bemängeln übrigens.

Frank setzt noch einen drauf. Nach langem zögern traute er sich an den Rasierhobel ran. So wie er sagt geht es super, viel besser als mit den blöden Plastikdingern, die mit tausenden Gittern und Pflegestreifen ein optimales Rasierergebnis versprechen wollen. Braucht Mann noch eine Rasieseife für den Schaum, der mit dem Pinsel verteilt wird. So sah es früher bei meinem Papa schon aus. Ich habe mich noch nicht an den Hobel getraut – keine weiteren Details.

Mit Haarbürsten, Abschminktüchern (brauche ich nicht, ich nehme das Handtuch), Wattestäbchen ohne Plastikstiel und vielem mehr kann sich dann weiter vorarbeiten. Recycletoilettenpapier leider noch in Folie verpackt. Es gibt Großpackungen und / oder Bambustoilettenpapier- aber wo kommt das her? Stofftaschentücher fliegen einfach mit in die Wäsche. Eine Creme und ein Öl für Gesicht und Körper gibt es auch schon in Glas; kann ich danach gut für meine eigenen Werke verwenden und darin abfüllen. Was noch nicht geht, ist das Schminkzeug- das ist einfach eine Flut von Nippes aus Plastik. Es heißt aufbrauchen und währendessen nach Alternativen schauen. Da geht auch noch viel mehr, darüber möchte ich aber nicht wirklich berichten. Da stößt man einfach drauf, wenn man sich damit beschäftigt. 😉

Ihr seht, es ist nicht so schwer mal was auszuprobieren. „Einach mal anfangen“

Der Blog ist heute so spät geworden. Aber ich habe mich endlich an meinen Walkmantel getraut.

Bis zum nächsten Mal Andrea

Wenn hier irgendwas wie Werbung klingt- ich bekomme keinen Cent dafür, alles aus Überzeugung.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Unsersonnenstrom

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen